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08. Februar 2012

Qualität im Brustzentrum Duisburg erneut bestätigt

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jede neunte Frau erkrankt daran. Seit September 2009 kontrolliert die Ärztekammer Westfalen-Lippe  die Qualität der Betreuung der Patientinnen im Brustzentrum Duisburg an den Standorten Malteser St. Anna-Krankenhaus und St. Johannes-Hospital. Jetzt wurde die Qualität der Arbeit der Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe im Auftrag der Landesregierung zum zweiten Mal geprüft und für sehr gut befunden. „Das haben sich die Mitarbeiter wirklich verdient“, so Dr. Hans-Joachim Bücker-Nott, Vorsitzender des Prüfungskomitees der Ärztekammer. Erfreulich ist vor allem die Tatsache, dass zwischen den beiden Standorten im Duisburger Norden und Süden ein wirklicher Austausch zum Wohle des Patienten stattfindet. Besonders angetan waren die externen Prüfer von der weiteren Aufstockung des Personals an beiden Standorten. Dadurch konnte das Angebot der so genannten Breast Care Nurses weiter ausgebaut werden.  Als Pflegespezialistinnen  begleiten sie die Patientinnen, sowie deren Angehörigen als Ansprechpartnerin und Vertrauensperson durch die schwierige Zeit der Erkrankung. Auch die sehr zügige Terminvergabe spricht für die hohe Qualität im Brustzentrum. „Das ist sehr wichtig, damit die Patientinnen zeitnah wissen, wohin der Weg geht. Nichts ist schlimmer als Ungewissheit im Rahmen einer solchen Erkrankung“, so Prof. Dierk Mosny, Netzwerkkoordinator und Chefarzt im Brustzentrum am Standort St. Johannes-Hospital. „Außerdem  haben die Patientinnen  den Vorteil, dass alle für die unmittelbare Diagnostik und Therapie notwendigen Maßnahmen mit kurzen Wegen verbunden sind und gleichzeitig die Zahl der Ansprechpartner überschaubar bleibt.“, freut sich Dr. Klaus Kucharski, Chefarzt im Brustzentrum am Standort Malteser St. Anna Krankenhaus.

Das Brustzentrum Duisburg ist eine gemeinsame Einrichtung des Malteser Krankenhauses St. Anna und des Katholischen Klinikums Duisburg. Ziel der Kooperation ist eine gemeinsam mit den verschiedenen Partnern umfassende und aufeinander abgestimmte Beratung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Brustkrebspatientinnen sicherzustellen. Die durch die Zertifizierung qualitätsgesicherte medizinische Behandlung wird durch umfassende psycho-onkologische Beratungsangebote und die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen ergänzt. Das Brustzentrum Duisburg ist dabei eines von zwei zertifizierten Brustzentren in Duisburg.

BrustZentrum Duisburg erfolgreich zertifiziert

Das BrustZentrum Duisburg, eine Kooperationseinrichtung des Malteser Krankenhauses St. Anna und des Katholischen Klinikums Duisburg, hat das vom Land Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegebene Zertifizierungsverfahren erfolgreich bestanden. Dies gaben heute die beiden Kooperationspartner, das Katholische Klinikum Duisburg (KKD) und die Malteser St. Anna gGmbH, bekannt.

In der gemeinsamen Pressekonferenz erläuterte Clemens Maurer, Hauptgeschäftsführer des KKD, den Entwicklungsprozess: „Die Brustzentren sind das Ergebnis der Politik, die damit die Versorgungsqualität von Frauen mit Brustkrebs sichern möchte. Wir, das heißt die katholischen Krankenhäuser in Duisburg, das KKD und die Malteser, haben dieser Aufgabe Rechnung getragen, und medizinische Kompetenzen zusammen geführt. Jetzt sind wir soweit, dass wir mit dem BrustZentrum Duisburg gemeinsam eine hochwertige Versorgung flächendeckend anbieten können.“

Alle am BrustZentrum beteiligten Abteilungen wurden durch zwei Auditoren der Ärztekammer Westfalen-Lippe über zwei Tage hinweg gründlich geprüft. Dabei wurden die medizinische Qualität und Kompetenz bewertet, die fachlichen wie organisatorischen Prozesse beurteilt, alle erforderlichen Dokumentationen kontrolliert sowie die Mitarbeiter intensiv befragt. Ergebnis ist: Das BrustZentrum Duisburg hat das Zertifizierungsverfahren mit Bravour bestanden.

„Die erfolgreiche Zertifizierung ist das Resultat einer langjährigen, vertrauensvollen Kooperation“, erklärte Udo Lavendel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Malteser St. Anna gGmbH. „Unabhängige Gutachter haben unseren Einrichtungen bestätigt, dass hier Brustkrebs-Patientinnen auf höchstem medizinischem Niveau behandelt werden. Damit gehört das BrustZentrum Duisburg zu den 110 Zentren in ganz Deutschland, die diese anspruchsvolle Zertifizierung erlangt haben. Für uns und unsere Mitarbeiter ist es eine besondere Anerkennung unserer Arbeit.“

Enge Vernetzung von Kompetenzen

Ziele des Brustzentrums Duisburg sind die exzellente medizinische Versorgung, die effektive Vernetzung zwischen Kliniken mit niedergelassenen Ärzten und Selbsthilfegruppen sowie die wohnortnahe Behandlung der Patienten.

„Wichtig für uns als Kooperationspartner“, so Dr. Klaus Kucharski, Chefarzt der Frauenklinik am Malteser Krankenhaus St. Anna, „war eine signifikante Verbesserung der medizinischen Versorgung für Brustkrebspatientinnen in Duisburg. Jedes Jahr erkranken alleine in Deutschland über 50.000 Frauen neu an Brustkrebs. Für viele bestehen gute Hoffnungen auf Heilung. Wir leisten dabei unseren Beitrag, in dem wir eine ganzheitliche Medizin auf höchstem Niveau und enger Kooperation aller Spezialisten anbieten, zum Wohl unserer Patientinnen.“

Gemeinsam mit Dr. Kucharski leitet Professor Mosny, Chefarzt der Frauenklinik am St. Johannes-Hospital, das Brustzentrum. „Für eine wohnortnahe Versorgung von Brustkrebs-Patientinnen im Norden und im Süden von Duisburg haben sich die zwei katholischen Kliniken zum BrustZentrum Duisburg zusammengeschlossen und sind jetzt vom Land NRW offiziell zertifiziert worden“, fasst Professor Mosny zusammen. „Im BrustZentrum Duisburg werden Planung, Therapie und Nachsorge seit Jahren interdisziplinär und klinikübergreifend von Spezialisten durchgeführt, die eine langjährige Berufserfahrung in der Behandlung von Brustkrebs haben. Die Behandlung und Betreuung der Patientinnen erfolgt dann auch zusammen mit niedergelassenen Praxen.“

Beste Qualität bescheinigt

Die Ärztekammer....